

Button, entstanden Anfang der 1970er Jahre in London
Quelle: http://us.ebid.net/for-sale/badge-i-m-not-a-tourist-i-live-here-c1970s-humour-joke-27029645.htm
flashmob von ‘Improv everywhere’ im Mai 2010 in New York City
http://improveverywhere.com/2010/06/08/the-tourist-lane/
Was fällt uns in Berlin zu der zunehmenden Touristifizierung ein?
Auf dem Grundstück Torstraße 136 wird, wie mir ein Abrißbauarbeiter berichtete, auch ein Hotel gebaut …
Bald sind die Touristen hier unter sich und die Spandauer Vorstadt wird ein vornehmlich touristisch genutztes Stadtquartier. Schade für uns Bewohner UND die Touristen …
Ein Kommentar zum PUB CRAWL hat mir sehr gefallen, der Vorschlag:
“Wie wär’s damit, die Schilder neu- bzw. umzugestalten, mit falsche Treffpunkte oder falsche “free beer/Jägermeister” information, um das Geschäft richtig zu verderben. “Treffpunkt am Le Prom, S-Bhf Marzahn / Treffpunkt am Shark Döner, S-Hackescher Markt, Vodka kostenlos 1-mal pro Jägermeister, Bier nur 50ct/0,5l die ganze Nacht, kostenlose Taxifahrt nach Hause ab 2 Uhr” usw. usf.? ”

2010-08-29



am 29. Aug. 2010
Die “Touristifizierung” Berlins ist, meiner Meinung nach, ein bisschen zu weit gegangen. Hoffentlich wird Berlin nicht den gleichen Weg nehmen, als meine Heimatstadt; seit den Olympischen Spielen 1992, ist Barcelona mehr und mehr zu einer unertäglichen Stadt umgewandelt. Ich hoffe, Berlin sein eigenes respektvolles Stadtmodell entwicklen wird.
am 2. Sep. 2010
Ich frage mich, ob solche Schilder nicht genehmigt werden müssen? Oder ob die Betrieberfirma “Standmiete” o.ä. an dem Bezirk dafür bezahlt (bezahlen müsste). Die Schilder werden leider jeden Abend, nach Abgang des Sauftours wieder ins Rückteil des Postfuhramts, wo die Firma ein winziges Büroraum (”Europazentrale”) hat, getragen. Eine “dauerhafte Verbesserung” wäre also kaum möglich.
Ach: und nicht nur die Pubcrawls machen die Firma unerträglich: siehe ZDF - http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,8048100,00.html