Poller-Geschichten VI

Trotz Tempo-10-Zone, breiter Warnbake und Reflektoren auf dem Spandauer Vorstadt Poller an der Ecke Auguststrasse Gipsstrasse


vor ein paar Wochen schon angefahren
und jetzt endgültig umgefahren …

Mit welchen Geschwindigkeiten rasen Automobile durch die Auguststrasse?
siehe auch:
Von Gehwegnasen und Spandauer-Vorstadt-Pollern
Der Spandauer Vorstadt Poller und kein Ende
Der Spandauer Vorstadt Poller
Poller-Geschichten
Neue Variante des Spandauer Vorstadt Pollers
2011-09-27
Wenn wählen was ändern würde …

wäre es verboten. Plakat gesehen in Kreuzberg
Das dachten wahrscheinlich auch viele in der Gegend um die AUGUSTSTRASSE: im Stimmbezirk 119 war die Wahlbeteiligung 44.5 %, d.h. von 1.270 Wahlberechtigten gaben nur 565 ihre Stimme ab.

In Kreuzberg dachten sich einige, warum den Wahltag nicht zu einer politischen Aktion nutzen, und versuchten die Adalbertstraße 91, die zu einem Hostel umgebaut wird, zu besetzen. Nach 2 Stunden vertrieb die Polizei die Aktivisten und hängte die Transparente wieder ab.


2011-09-19
Die Mieter in diesem Haus brauchen keine Marmorbäder

Vor allem die “Verdrängungsdynamik ” der letzten Jahre in den innerstädtischen Bezirken in Berlin förderten die außerparlamentarische Orientierung der (Miet-)Proteste und die Initiativen für ein “Recht auf Stadt“. Immer mehr Menschen Misstrauen den etablierten Berliner Parteien SPDLINKEGRÜNECDUFDP und ihrer Stadtpolitik.
Auch in der Spandauer Vorstadt wehren sich Bewohner gegen diese Entwicklung, so z.B. in der Sophienstrasse:

“Diese Haus wurde vor einem Jahr für 3 Millionen gekauft von der Jves GmbH. Die plante Eigentumswohnungen und Marmorbäder. Die Mieter in diesem Haus brauchen keine Marmorbäder … Die Mieter in diesen Haus ließen sich aber auch nicht rauskaufen für nen Appel und nen Ei. Jetzt bietet Yves das Haus für 5 Millionen an. Das nennt man SPEKULATION. (…) Die Banken zocken - der Staat schaut zu. …”
2011-09-17
Jumpman gekreuzigt

gesehen in der Rosenthaler Strasse

2011-09-08
update 2011-09-09

Jumpman unter Polizeischutz
Ein Herz für Touris - Welcome to Schwabylon

Aufkleber in der Rosenthaler Straße einer US-amerikanischen Internet-Übernachtungsvermittlung von Privatunterkünften

Der Berliner SPD-Linke-Senat freut sich über den Tourismus-Boom und will den Tourismus zum tragenden Wirtschaftsfaktor ausbauen, vorallem durch Stärkung des Kultur- und Eventtourismus.
Dabei wird besonders die “Atmosphäre”, das “Flair” der Quartiere vermarktet.
“Natürlich darf das Authentische dabei als ultimativer Verkaufsfaktor nicht verloren gehen. Doch wahrscheinlich muss diese Rolle in Zukunft von Statist_innen übernommen werden, denn die Mietsteigerung in der Stadt lässt den Menschen, die als authentisch gelten, bald keinen Platz mehr zum Leben,” bemerkten die Autor_innen der RandNotizen (Stadtteilzeitung aus den Schillerkiez)
Im Bezirk Mitte erreichen die Übernachtungszahlen derzeit sogar eine Größenordnung, die mit der Stockholms vergleichbar ist und deutlich über der von Frankfurt am Main liegt. Aber da wurden nur die Übernachtungen in den Hotels/Hostels/Pensionen gezählt. Wieviele Wohnungen in der Spandauer Vorstadt als Ferienwohnungen zweckentfremdet werden, weiß keiner …

Was es mit dem Aufkleber “Welcome to Schwabylon” auf sich hat wird gerade gerätselt
2011-09-01
