Wo finde ich die Auguststrasse

Oft werden in Touristenorten die Straßennamenschilder verdreht - auch in der Auguststrasse - ein lustiges Stadtspiel für Touristen:
verirren
den falschen Weg einschlagen, den Weg verfehlen, die Orientierung/Richtung verlieren, in die Irre gehen, in eine falsche Richtung gehen, sich nicht mehr zurechtfinden, sich verlaufen, vom Weg abkommen; (gehoben) fehlgehen, irregehen, vom Weg abirren; (umgangssprachlich) sich verfranzen (nach Duden)

2012-02-02
Berlin-Mitte Mai 1979

Ecke Auguststraße - Große Hamburger Straße, 1979
Copyright Hans Martin Sewcz
Ganz wunderbare Straßenansichten von Hans Martin Sewcz, mit einer russischen Horizont-Kamera mit 120°-Winkel im Mai 1979 in der Spandauer Vorstadt aufgenommen, werden noch bis 2.3.2012 in der Collection Regard, Steinstr. 12 gezeigt.
Dazu gibt es auch ein Katalogheft mit 24 Straßenansichten.
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Berlin-Mitte Mai 1979: Hans Martin Sewcz
Verlag: Collection Regard
ISBN: 978-3-00-036579-9
Ausstellung:
Collection Regard
Steinstr. 12, Berlin-Mitte
Fr 14-18 Uhr und nach Vereinbarung, Telefon 847 11 947

Ecke Auguststraße - Große Hamburger Straße, 2012
2012-01-26
Die Kronleuchter im Grill Royal II hängen schon

Pauly Saal, The Kosher Classroom und Mogg & Melzer Delicatessen - das sind die Namen der Restaurants die in der ehemalige Jüdische Mädchenschule, Auguststrasse 11-13, im Februar eröffnen werden.
Garniert werden die gastronomischen Einrichtungen mit - KUNST.
Das historische Gebäude, erbaut von dem Architekten Alexander Beer, wurde für 30 Jahre gemietet und ist Teil des Ensembles der jüdischen Gemeinde in der Auguststrasse.
Etikettenschwindel
Die Süddeutsche Zeitung schrieb letzte Woche: “Die letzten Freiflächen und Bauruinen werden rar in Berlin. Trotzdem lässt es die Stadt zu, dass diese mit der immer gleichen Mischung aus Gastronomie, Shopping und Luxusappartements radikal ausverkauft werden - unter dem Etikett Kunst, versteht sich.”
UND: “Ein Beispiel: die ehemalige Jüdische Mädchenschule in der Auguststraße, eines der wenigen architektonisch herausragenden Gebäude der Neuen Sachlichkeit in Mitte, feierte 2006 ihre Wiederentdeckung, als Maurizio Cattelan sie für die Berlin Biennale öffnete. Jüngst wurde das Gebäude gleich hinter der Synagoge in der Oranienburger Straße saniert, allerdings nicht als Ausstellungshaus, sondern damit dort Galerien und Restaurants einziehen können. Es eröffnet Anfang Februar als Haus “für neue Kunst und Esskultur”. Kann man da etwas dagegen haben?
Man kann: Denn anders als es die Ankündigung vielleicht vermuten lässt, ist mit der Neueröffnung eben kein Ort für die Stadt gewonnen - sondern endgültig aufgegeben. Galerien sind kein öffentlicher Raum, auch wenn sie keinen Eintritt verlangen. In Restaurants muss man konsumieren, die Speisekarte ersetzt hier den Türsteher.”
http://www.sueddeutsche.de/kultur/immobilien-ausverkauf-berliner-etikettenschwindel-1.1257624
2012-01-17
Deutschland schafft es ab

Bravo Sarrazin Aufkleber in der Auguststrasse, November 2009
Im Rahmen der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, organisiert von den KW Institute for Contemporary Art, initiiert der tschechische Künstler Martin Zet die Kampagne „Deutschland schafft es ab“. Er versucht, möglichst viele Exemplare des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin zu sammeln und sich seiner so zu entledigen.
„Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat. Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land. Ich schlage vor, das Buch als aktives Werkzeug zu benutzen, welches den Menschen ermöglicht, ihre eigene Position zu bekunden.” erklärt Martin Zet. Der Künstler ruft dazu auf mindestens 60.000 Exemplare zu sammeln, was weniger als 5 Prozent der kompletten Auflage entspricht. Die Bücher werden in einer künstlerischen Installation in der 7. Berlin Biennale gezeigt; nach Ende der Ausstellung werden sie recycelt.
Die Berlin Biennale bittet darum Exemplare des Buches in einer der teilnehmenden Sammelstellen abzugeben oder per Post in die KW zu schicken.
Die 7. Berlin Biennale findet vom 27. April bis 1. Juli 2012 statt.
Auf die Diskussion zu dieser Kunstaktion bin ich schon gespannt …
siehe auch:
Die Statuspanik der Mittelschicht
Gauck attestiert Sarrazin “Mut”
UPDATE :
Statement der Berlin Biennale vom 13.01.2012 zum Kunstprojekt „Deutschland schafft es ab“
Da das am 12. Januar 2012 veröffentlichte Projekt „Deutschland schafft es ab“ des tschechischen Künstlers Martin Zet zu einer unmittelbaren Polarisierung geführt hat, stellen wir hiermit klar:
Martin Zet ruft Personen, die sich aus unterschiedlichsten Gründen von dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin trennen möchten, auf, es einer künstlerischen Aktion zu spenden. Entstehen soll eine Installation, deren Größe und Ausdruck abhängig ist von der Anzahl der gespendeten Bücher. Während der 7. Berlin Biennale für zeitgenössischen Kunst wird Martin Zet gemeinsam mit dem Publikum an der Frage arbeiten, welchem Zweck die Bücher anschließend zugeführt werden. Das Kunstprojekt hat nicht eine Büchervernichtung zum Ziel, sondern der Künstler verbindet mit der Spende und der Transformation der Bücher einen Akt des Widerstandes gegen den anti-migrantischen und polarisierenden Inhalt des Buches mit künstlerischen Mitteln.
2012-01-12
Ehemalige Universitätsfrauenklinik Tucholskystraße 2
“Es gibt Momente, in denen ein simpler Wiederaufbau, selbst wenn nicht mehr viel übrig ist, absolut gerechtfertigt ist. Er bewahrt Kontinuität. Das ist nicht unbedingt anspruchslos. Vielleicht ist der Wiederaufbau nicht so schön wie das Original, aber das ist möglicherweise nicht die Frage. Ich bin nicht per se gegen alle historischen Rekonstruktionen.”
David Chipperfield

Das von Martin Gropius und Heino Schmieden 1879 entworfene Hauptgebäude der Universitätsfrauenklinik der Charité, Tucholskystraße 2, wird seit ein paar Wochen entkernt und umgebaut. Die Pläne des für den Umbau verantwortlichen Architekten David Chipperfield sind alles andere als Entwürfe für eine denkmalgerechte Sanierung.

“Das Gebäude ruft mit seinen runden Fensterbögen bei mir Erinnerungen an Ferienanlagen im Mittelmeerraum hervor. Trivial und in der Umgebung sicherlich unpassend” diskutiert das Deutsches Architektur-Forum

(C) Freiberger Holding
Der LANDESDENKMALRAT BERLIN hatte in seiner Sitzung vom 17. Juni 2011 aber keine Bedenken: “Den Planungen und dem Ergänzungsneubau des Martin-Gropius-Hauses an der Tucholskystraße wird zugestimmt. Der verantwortliche Umgang und die hohe gestalterische Qualität direkt gegenüber der Welterbestätte Museumsinsel wurden von den Mitgliedern des Landesdenkmalrates gewürdigt.”

siehe auch:
http://www.morgenpost.de/kultur/article1044912/Wie_Architekt_Chipperfield_mit_der_Kritik_umgeht.html
http://auguststrasse-berlin-mitte.de/die-privatisierte-stadt
2012-01-04
Sind KünstlerInnen Gentrifizierer
Kunst als Image- und Lifestyleproduzentin
“(….) Das Alltagsleben des “Künstlers” ist zum Inbegriff der Generation Berlin geworden: jung, erfolgreich, spaß- und geldorientiert. Davon profitieren insbesondere die Bauherren, Investoren und Imageproduzenten, die verstärkt Kunst fördern und also die Lebensform “Künstler” mitfinanzieren helfen.(…) Der “Künstler” ist der fleischgewordene Kriterienkatalog öffentlichen Bauaufträge.” (Marius Babias, 2006)

Auf Initiative der 7. Berlin Biennale und ihres Kurators Artur Żmijewski wurden Statements von verschiedenen AkteurInnen vor allem aus dem kulturellen Feld angefragt und um Meinungsäußerung zur gegenwärtigen Verfasstheit der Berliner Kulturpolitik gebeten.
Unter anderen antwortete auch Marius Babias, Direktor, Neuer Berliner Kunstverein, mit Zitaten aus seinen 2006 erschienen bemerkenswerten Buch “Berlin. Die Spur der Revolte”. In dem Buch sind auch Bemerkungen zur AUGUSTSTRASSE zu finden:
“Die ihr von Hauptstadtplanern zugedachte Aufgabe, als kultureller Brückenkopf der Wiedervereinigung Investoren anzulocken, erfüllte die Kunstmeile AUGUSTSTRASSE mit Bravour, indem sie mithalf, Politik in Kultur und Protestverhalten in einen Lebensstil zu verwandeln.” Und vorher: “Der dynamische Junggalerist in Mitte hat eine kleine Erbschaft gemacht, er sucht die Nestwärme einer sozialen Community, will Spaß und Perspektive haben, Cool, geschäftstüchtig, frisch geduscht: der Junggalerist.(…)”
Oder: “Doch mittlerweile sind Linien- und Auguststrasse zu Boulevards der Besserverdienenden aufgestiegen, wenn auch in imaginierter Form (…). Galerien, Feinkostgeschäfte, Cafés und Boutiquen schlucken die Touristenmassen. In den topsanierten Apartments und Fabriketagen lebt jetzt die dynamische Handy-Generation das Abziehbild des Künstlers.”
P/Act for Art - Auszüge aus den Statements:
“Von Politik bereinigt, wurde im Berlin der 1990er-Jahre ein neuer Produktionsstoff entdeckt: die eigene Subjektivität, die es zu vernutzen gilt. Das »Versprechen Berlin«, von dem sich so viele KünstlerInnen, KulturproduzentInnen und andere Ich-DarstellerInnen anlocken ließen, besteht vor allem darin, ein dem kulturellen Markt zur Kooptation kritischer Produktionsmodelle geeignetes Wirklichkeitsmodell bereitgestellt zu haben. Der wohl am häufigsten anzutreffende Berlin-Phänotyp ist das aus sich selbst schöpfende Künstlersubjekt, das einen ästhetischen Früchtekorb für den bürgerlichen Distinktionsgewinn bereitstellt.(…)”
Marius Babias
Direktor, Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.), Berlin
” (…)Die Stadtpolitik hat daher aus den Erfahrungen der eigenen Geschichte und der anderer Städte Konsequenzen zu ziehen. »Eine Politik zum Reinhauen« (Arno Brandlhuber) überlässt dem freien Spiel der Kräfte jede Gestaltungsmöglichkeit: Wohnungsbaugesellschaften werden verkauft, die Liegenschaften werden meistbietend verhökert, die Kontrolle über Wasser und Energie outgesourct … Die größten VerliererInnen werden absehbar die ProduzentInnen aller Kultursparten sein, es sei denn, Berlin bekennt sich zu einer Neuformulierung urbaner Politiksteuerung, die Kunst und Kultur als integralen Bestandteil begreift und an den Interessen und Bedürfnissen der in Berlin lebenden Menschen (aus aller Welt!) orientiert ist. Mietpreisbindung, behutsame Stadterneuerung mit den BewohnerInnen und nicht gegen sie, Vergabe von Liegenschaften in Erbpacht an Kultur- und Kunstprojekte mit dem Ziel einer Mischnutzung von städtischen Arealen statt meistbietendem Verkauf, stärkere Kontrolle bei Umwandlung von Miet- in Gewerbenutzung, Maßnahmen gegen die Verdrängung alteingesessener Kleinbetriebe und -händlerInnen, Förderung zur kulturellen Entfaltung der in Berlin lebenden Bevölkerung mit ihren diversen Traditionen und vieles andere mehr. Wenn die bewunderte und viel zitierte besondere kulturelle Atmosphäre Berlins erhalten und sogar weiter ausgebaut werden soll, dann brauchen wir keine Lippenbekenntnisse, sondern Taten und klare politische Vorgaben, sonst wird die künstlerische Kraft und Stärke dieser Stadt bald der Vergangenheit angehören.”
Leonie Baumann
Rektorin Kunsthochschule, School of Art Berlin Weißensee
“Im politischen Selbstverständnis Europas und insbesondere Deutschlands ist Kultur als Leitmedium gesellschaftlicher Selbstbestimmung historisch verankert. Heute, in unseren neoliberal gewendeten Demokratien, lässt sich indes der emanzipatorische Charakter kultureller Produktion für die Selbstbestimmung demokratischer Gemeinwesen immer schwerer erkennen.(…)”
Arno Brandlhuber
Architekt und Stadtforscher, Berlin
Alexander Koch
Kurator, Theoretiker und Galerist, Berlin
“Die Fragen, die Sie ansprechen, gehen am Thema ein wenig vorbei. Was aber ist das Thema? Das Thema ist die generelle Krise der Kunst, die an Überforderung zugrunde zu gehen droht. Im allgegenwärtigen Versagen politischen Handelns, in der durchgängigen Ökonomisierung des öffentlichen Lebens, in der verheerenden Spaltung der Gesellschaft in Besitzstandswahrer und Besitzlose, in den überbordenden Schwärmen von nutzlosen Informationen, die das Wesentliche zur Unkenntlichkeit verwässern, im Versagen intellektueller Instanzen und im Trübsinn institutioneller Überlebenskämpfe soll die Kunst Orientierung geben? Sie soll sich »einmischen«? Wie soll das gehen? Wer sich einmischt, wird Teil der Mixtur, amalgamiert in eine klebrige Suspension von Interessenslagen, die auf alles mögliche gerichtet sind – nur nicht auf die Kunst.(…)
Denn die Künstler haben an Selbstbewusstsein verloren, sie wurden zu allem möglichen degradiert, zu Dienstleistern, Unterhaltungsfreaks und Renditebringern. Die Mehrzahl hat das willig angenommen, nun steht sie vor einem Trümmerfeld verlorener Illusionen. Recht so. Schad’ nichts.(…)”
Matthias Flügge
Kunsthistoriker, Berlin
Quellen:
Marius Babias, Berlin. Die Spur der Revolte, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2006
http://www.berlinbiennale.de/blog/7-biennale/pact-for-art
2011-12-16
Einzelhandelsstandortsicherungszäune


Die Situation am Freigelände um das Tacheles wird immer absurder …
Die aktuelle Situation auf dem Einzelhandelsimmobilienmarkt und im Bereich der Luxuswohnprojekte sehen Beratungsunternehmen im Immobilienbereich so:
“Was bringt die Zukunft? Andreas Kogge, Leiter Einzelhandelsvermietung Berlin bei Jones Lang LaSalle: Entwicklungsdynamik geht vom Bereich nördlich des S-Bahnhofs Friedrichstraße aus. Besonders die anstehenden Projektentwicklungen Tacheles und Forum Museumsinsel im nördlichen Teil um die Oranienburger Straße lassen eine Aufwertung erwarten.
Hackescher Markt / Spandauer Vorstadt – Berlins Laufsteg
Der Hackesche Markt und seine Seitenstraßen haben sich mit rund 300 Shops und etwa 50.000 m² Verkaufsfläche zu einem internationalen Standort der Modeszene entwickelt. Individuelle Shops, schmale Straßen, Passagen und belebte Hinterhöfe bestimmen das Flächenangebot. Die Mieten sind von 50 bis 75 Euro/m² in 2006 auf aktuell bis zu 130 Euro/m² gestiegen.
Kogge: „Der lokale Handel und die kreative Szene erschließen die preiswerteren Nebenstraßen rund um die Hauptachsen Oranienburger Straße, Rosenthaler Straße, Neue Schönhauser Straße und Münzstraße. Vermehrt rücken Lagen wie die Mulackstraße, Rosa-Luxemburg-Straße, Weinmeisterstraße und auch die Rochstraße in den Fokus. Für die etablierten Bereiche sind weitere Mietsteigerungen zu erwarten und neben Projektentwicklern zeigen auch Endinvestoren großes Interesse am Hackeschen Markt. In der näheren Umgebung des Hackeschen Markts wird die derzeit etwas unstrukturiert positionierte Oranienburger Straße in den nächsten Jahren einen großen Sprung nach vorn machen.“”

“In Mitte ballen sich die Luxuswohnprojekte:
Das größte privat finanzierte Projekt in der historischen Mitte Berlins ist jedoch das Forum Museumsinsel. Nach jahrelanger Vorbereitung hat der Pizzafabrikant und Immobilienunternehmer Ernst Freiberger jetzt seine Pläne für das Areal zwischen Tucholskystraße, Oranienburger Straße und Monbijoustraße präsentiert. In denkmalgeschützten Gebäuden und Neubauten sollen bis Sommer 2014 für insgesamt rund 300 Millionen Euro nicht nur Büros, ein Hotel und Läden entstehen, sondern auch Wohnungen, deren Ausstattung dem Investor zufolge „in ihrer modernen Gediegenheit und Exklusivität mit dem Stil und der besonderen Lage korrespondieren wird“.
Dass Mitte ein teures Pflaster ist, bestätigen soeben veröffentlichte Zahlen des Beratungsunternehmens Bulwien Gesa. Demnach kosten Wohnungen in Neubauprojekten in Mitte im Durchschnitt 4080 Euro pro Quadratmeter und damit 1060 Euro mehr als in Prenzlauer Berg.”
siehe auch: Forum Museumsinsel - Die privatisierte Stadt
Quellen:
http://www.joneslanglasalle.de/Germany/DE-DE/Pages/NewsItem.aspx?ItemID=23695
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wo-kapitalkraeftige-kosmopoliten-kaufen/5885404.html
2011-12-06
